• Was würde Captain Picard tun? Podcast

    Sonderepisode XII – Big Five TOS S01E01

    Heute mal wieder mit Gast – einer bewährten Stimme – Dr. Christian Bondorf. Aus Anlass des 60-jährigen Jubiläums von Star Trek besprechen Thomas und Claudius gemeinsam mit Christian das Führungsverhalten von James T. Kirk aus der Pilotfolge „Where No Man Has Gone Before“ anhand eines bestehenden Führungsmodells, dem sogenannten „Big Five“. Dabei diskutieren alle drei gemeinsam über Emotionale Stabilität, Extraversion, Offenheit für (neue) Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit von Kirks Verhalten in der Pilotfolge.

    Episode LXXXVI – TNG S07E24 + S07E25/26

    Übertriebene Extraversion geht durchaus zu Lasten von Autorität und die Rückkehr zu einer Sachebene ist in Diskussionen eigentlich immer ratsam. Claudius ist von Picard schwer enttäuscht und Mitarbeitende unter Druck zu setzen, ist meist keine gute Idee. Der erste Eindruck ist für neue Führungskräfte enorm wichtig und wieder einmal zeigt sich, wie wichtig Vertrauen für Führungskräfte ist. Claudius und Thomas besprechen die Episoden „Die Rückkehr von Ro Laren“ sowie die großartige Abschlussfolge „Gestern, heute, morgen“.

    Episode LXXXV – TNG S07E21 – S07E23

    Führungskräfte haben manchmal auch gute Ideen und Führung und Erziehung zeigen erstaunliche Parallelen auf – in beiden Fällen sollte man klare Ziele haben, aber auch akzeptieren, wenn andere Wege gegangen werden. Wenn Führungskräfte vorhandene Ressourcen für eigene Ziele nutzen, kann man dies durchaus kritisch hinterfragen. Die Sicherheitsvorkehrungen der Enterprise lassen (mal wieder) Luft nach oben und Picard wirkt überraschend planlos und wenig diplomatisch geschickt. Das Holodeck dreht frei und wir erleben eine leicht wirre Folge. Besprochen werden die Folgen „Ritus des Aufsteigens“, „Boks Vergeltung“ und „Neue Intelligenz“.

    Episode LXXXIV – TNG S07E18 – S07E20

    Wir erleben Delegation nach Zuständigkeit und Kompetenz und den Umgang mit kritischen Situationen. Das Feedback gegenüber einem hoch motivierten Mitarbeitenden könnte schon stärker von Wertschätzung geprägt sein – auch und vor allem bei suboptimalem Interesse des Vorgesetzten. Führungskräfte sollten bei der Delegation nicht unbedingt ihr Eigeninteresse berücksichtigen und Fehler – insbesondere mit dramatischen Auswirkungen – sollten durchaus Konsequenzen im Sinne einer kritischen Aufarbeitung nach sich ziehen. Picard kann nicht seinem moralischen Kompass folgen und wird daraufhin erkennbar dünnhäutig – eine erlebte Diskrepanz zwischen Einstellung und Verhalten. Konfliktvermeidung und Harmonieorientierung sind nicht unbedingt widersprüchlich. Menschen zeigen meist höhere Empathie, je näher sie persönliche Nähe erleben. Claudius und Thomas besprechen die Folgen „Der Fall ‚Utopia Planitia'“, „Genesis“ und „Am Ende der Reise“.

    Episode LXXXIII – TNG S07E15 – S07E17

    Wir erleben einen Einblick in administrative Regelprozesse des Sternenflotte – offensichtlich gibt es regelmäßige Beurteilungen, wobei man in der Realität auf Vertraulichkeit achten sollte – ansonsten entstehen Unsicherheit und Irritation bei den „Beurteilten“. Beurteilung sollte immer an möglichst objektiven Kriterien orientiert sein und nicht an Meinungen oder Eindrücken. Wir erleben unterschiedliche Qualität von Feedback von Vorgesetzten an Mitarbeitende sowie unterschiedliche Motivationsstrukturen von Mitarbeitern. Führungskräfte unterstellen ihren Mitarbeitenden häufig die gleichen Motiavtoren, die sie selbst antreiben, und müssen in der Lage sein, in schwierigen Situationen unangenehme und schwierige Entscheidungen zu treffen. Offenheit für Neues und Feedback ist Voraussetzung für eine Weiterentwicklung. Picard zeigt ein eher reaktives Führungsverhalten, indem er auf Ereignisse reagiert statt aktiv voranzutreiben. Besprochen werden die Folgen „Beförderung“, „Radioaktiv“ und „Der Komet“.