Der Umgang von Star Trek mit Diskriminierung wird diskutiert; Claudius und Thomas geben Flirt-Tipps und Riker ist verliebt. Führungskräfte sollten auch dann hinter ihren Mitarbeitenden stehen, wenn es schwierig wird – und dabei das Dilemma zwischen übergeordneten Regeln und situativem Abwägen beachten. Führungskräfte sollten die Anregungen und Hinweise ihrer Mitarbeitenden ernst nehmen, aber auch in der Lage sein, in Krisensituationen unter Zeitdruck schnell und notfalls auch direktiv zu entscheiden. Schlechte Führungskräfte zeichnen sich häufig durch manipulatives Verhalten aus, gute Führungskräfte orientieren sich an Werten, Überzeugungen und Moral. Claudius und Thomas besprechen all dies in den Folgen „Verbotene Liebe“, „Déjà vu“, „Ein missglücktes Manöver“ und „Hochzeit mit Hindernissen“.
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Was würde Captain Picard tun? - Der Star Trek-Management-Podcast
Episode LXV – TNG S05E14 – S05E16
Verhaltensweisen, die tief in der Persönlichkeit verankert sind, zeigen sich stabil – auch in unterschiedlichen Situationen. Führungskräfte sollten die Balance zwischen Ritualen und Prinzipien einerseits und Gleichbehandlung andererseits wahren – dabei ist Transparenz und Nachvollziehbarkeit wesentlich. Führungskompetenz und Führungsmotivation korrelieren nicht zwangsläufig, werden aber in der Praxis häufig gleichgesetzt. Aktionismus ohne Ziel und Plan ist selten zielführend. Menschen neigen dazu, unter Stress und in Extremsituationen auf persönliche Grundverhaltensweisen zurückzugreifen. Führungskräfte sollten nicht davon ausgehen, dass ihre Mitarbeitenden von gleichen Werten und Überzeugungen geleitet werden wie sie selbst. Dies alles in den Folgen „Mission ohne Gedächtnis“, „Ungebetene Gäste“ und „Die Operation“.
Episode LXIV – TNG S05E10 – S05E13
Führungskräfte sollten offen für Neues sein und eine entsprechende Veränderungsbereitschaft zeigen; Kindererziehung und Führung zeigen erstaunliche Parallelen – die Einflussnahme auf das Verhalten anderer. Führung funktioniert in der Regel nicht mit einem einmaligen (Kritik-)Gespräch, sondern ist meist ein langwieriger Prozess. Wichtig ist dabei immer die Frage nach der Ursache für nicht erwünschtes Verhalten. Dogmatisches Verhalten als deutliches Festhalten an Regeln ohne Berücksichtigung situativer Rahmenbedingungen ist selten erfolgreich. Besprochen werden die Folgen „Die Soliton-Welle“, „Der einzige Überlebende“, „Geistige Gewalt“ und „Das künstliche Paradies“.
Episode LXIII – TNG S05E07 – S05E09
Führungskräfte müssen in der Lage sein, situative Entscheidungen zu treffen und klares Vertrauen ist die Voraussetzung für erfolgreiche Delegation. Claudius outet sich als Discovery-Fan und Spock macht Spock-Sachen. Führung trifft auf Bürokratie und die Bedeutung von Werkstolz wird diskutiert. Führungskräfte sollten über eine hohe Verhaltensvarianz verfügen, aber auch erkennen, wann Mitarbeitende es besser können – denn häufig scheitern Führungskräfte daran, zu glauben, sie könnten es selbst am besten. Dies alles in den Folgen „Wiedervereinigung?“ und „Der zeitreisende Historiker“.
Episode LXII – TNG S05E05 + S05E06
Führungskräfte sollten ein klares Bild über ihre Stärken und Schwächen haben; Kenntnisse der Schwächen sind die Voraussetzung für Weiterentwicklung und für ein authentisches Auftreten. Mitarbeiter, die durch die ihre Führungskraft zur Selbstständigkeit entwickelt wurden, bleiben auch ohne Führungskraft handlungsfähig. Gute Führung funktioniert auch gerade ohne fachliche Expertise und benötigt eher Empathie, Wertschätzung und die Fähigkeit, zuzuhören. Führungskräfte sollten immer Sicherheit und einen Plan vermitteln. Claudius und Thomas besprechen die Folgen „Katastrophe auf der Enterprise“ und „Gefährliche Spielsucht“.